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Meine Kommunikationscomputer und Datenübertragungsgeräte
von Olaf Zimmermann
Frühe digitale Kommunikationssysteme finde ich besonders spannend.
Mich interessiert die Zeit, in der Computer, Terminals und elektronische
Zusatzgeräte erstmals unmittelbar für Funkfernschreiben, Morse,
ASCII-Datenübertragung, Videotex, Wetterfax und andere digitale
Übertragungsverfahren eingesetzt wurden.
Diese Geräte stehen am Übergang von der klassischen Fernschreib- und
Nachrichtentechnik zur digitalen Kommunikation über Computer,
Funk-, Telefon-, Satelliten- und Datennetze.
Den historischen Ausgangspunkt bilden zwei baugleiche
NEVA-Lehrgeräte Nr. 7 "Funktechnik"
aus der Zeit um 1960. Mit ihren offenen Röhren- und Schwingkreisaufbauten
machen sie Hochfrequenzerzeugung, Modulation, Antennenwirkung und
Radioempfang unmittelbar sichtbar. Beide Kästen können gemeinsam als
kurze Funkstrecke eingesetzt werden: ein Gerät als amplitudenmodulierter
Sender und das zweite als rückgekoppelter Audionempfänger.
In meiner Sammlung befinden sich die eigenständigen Kommunikationscomputer
beziehungsweise Terminals
TONO Θ-7000,
TONO Θ-7000E,
TONO Θ-9000E
und
Minitel 1 Matra.
Hinzu kommen mit dem
TONO Θ-777,
dem
BARTG Multyterm,
dem
Harifax 2.0
und dem
MOVILINE MCT-NC
weitere Geräte, die als Bindeglied zwischen Funktechnik, Terminal,
Computer, Mobilfunk und Satellitennavigation arbeiten.
Die TONO-Systeme verbinden Mikrocomputertechnik unmittelbar mit
digitaler Funkkommunikation. Die Modelle Θ-7000, Θ-7000E und
Θ-9000E unterstützen unter anderem CW, RTTY und ASCII und ermöglichen
das Empfangen, Anzeigen, Speichern und Senden von Textnachrichten.
In einem gemeinsamen Versuchsaufbau erzeugt ein Commodore 64 die beiden
AFSK-Töne eines Fernschreibsignals. Das erste NEVA-Lehrgerät moduliert damit
einen Hochfrequenzträger, das zweite NEVA empfängt und demoduliert ihn.
Nach sicherer galvanischer Trennung kann ein TONO-Terminal die beiden Töne
wieder als RTTY-Zeichen auswerten.
Das französische Minitel steht dagegen für eine andere Entwicklungslinie:
die frühe öffentliche Online-Kommunikation über das Telefonnetz und
den Videotex-Dienst Télétel.
Der Θ-777 ergänzt die TONO-Geräte um weitere digitale Funkverfahren.
Neben CW, Baudot und ASCII unterstützt er insbesondere
AMTOR mit ARQ, FEC und SEL-FEC und kann über RS-232 oder
TTL mit einem Terminal beziehungsweise Computer verbunden werden.
Das BARTG Multyterm steht für die Verbindung von Personal Computer
und digitalem Amateurfunk. Das Gerät verarbeitet die über Funk übertragenen
Signale und dient als Schnittstelle zwischen Funkgerät und entsprechender
Kommunikationssoftware.
Der Harifax 2.0 erweitert dieses Sammlungsgebiet um die Übertragung und
computergestützte Darstellung von Bildern. Besonders interessant ist für
mich dabei der Empfang von Wetterfax-Sendungen über Kurzwelle.
Das MOVILINE MCT-NC steht für die Verbindung von
GPS-Satellitennavigation, GSM-Mobilfunk und digitaler Datenübertragung.
Zu meinem Gerät gehört eine Plan Tec Navigation 60+ GPS-Antenne.
Damit ergänzt es die Sammlung um die mobile Kommunikation und
Satellitennavigation der Zeit um 2000.
Damit dokumentieren die Geräte unterschiedliche Wege zur digitalen
Kommunikation: Funkfernschreiben, Morse, ASCII und AMTOR, öffentliche
Online-Dienste über das Telefonnetz, Bildübertragung und Wetterfax,
Satellitennavigation und mobile Datenkommunikation sowie die zunehmende
Nutzung des Personal Computers für digitale Kommunikationsverfahren.
Meine Kommunikationscomputer und Datenübertragungsgeräte im Vergleich:
| Nr. |
Systeme in meiner Sammlung |
Kommunikationsarten |
Anzeige / Auswertung |
Besonderheiten |
| 1 |
2 × NEVA-Lehrgerät Nr. 7 "Funktechnik"
(ca. 1960)
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Hochfrequenzerzeugung,
AM-Modulation,
Mittelwellen- und UKW-Versuche,
Radioempfang
|
Glimmlampe, Fernhörer, Rundfunkempfänger und Messgeräte
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Zwei baugleiche Röhren-Lehrgeräte mit offenen Steckaufbauten;
gemeinsam als kurzer Sender- und Empfänger-Versuchsweg einsetzbar
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| 2 |
TONO Θ-7000
(ab 1979)
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CW / Morse,
RTTY / Baudot,
ASCII
|
Fernsehgerät oder Videomonitor
|
Eigenständiger Funknachrichten-Computer mit Tastatur,
Textspeicher, AFSK sowie seriellen TTL-Ein- und -Ausgängen
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| 3 |
TONO Θ-7000E
(1980)
|
CW / Morse,
RTTY / Baudot,
ASCII
|
Fernsehgerät oder Videomonitor
|
Weiterentwickelte Ausführung des Θ-7000 mit zusätzlichen
Übertragungsgeschwindigkeiten und Centronics-Druckeranschluss
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| 4 |
TONO Θ-9000E
(1982)
|
CW / Morse,
RTTY / Baudot,
ASCII
|
Fernsehgerät oder Videomonitor
|
Weiterentwickeltes Kommunikationsterminal mit großer Textspeicherung,
RS-232- und TTL-Schnittstellen, Textverarbeitung und Grafikfunktionen
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| 5 |
Minitel 1 Matra
(ab 1983)
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Videotex / Télétel
|
Integrierter Bildschirm
|
Terminal mit Tastatur und Modem für öffentliche Online-Dienste
über das Telefonnetz
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| 6 |
TONO Θ-777
(1985)
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CW / Morse,
RTTY / Baudot,
ASCII / JIS,
AMTOR ARQ / FEC / SEL-FEC
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Angeschlossenes Terminal oder Computer
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Spezialisierte Terminal Unit für digitale Funkverfahren mit
RS-232- und TTL-Schnittstellen sowie Bit-Inversion
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| 7 |
BARTG Multyterm
(frühe 1990er-Jahre)
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RTTY,
AMTOR,
PACTOR,
weitere digitale Funkverfahren
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Angeschlossener Computer
|
Filter-Modem beziehungsweise Terminal Unit für digitale
Amateurfunk-Betriebsarten und AFSK-/FSK-Signale
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| 8 |
Harifax 2.0
(1994)
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Fax / Wetterfax,
SSTV,
Bildfunk
|
Angeschlossener Computer über RS-232
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Mikroprozessorgesteuerter Fax- und Bildfunk-Decoder zur
Auswertung von Audio- und Funksignalen am Computer
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| 9 |
MOVILINE MCT-NC
(ca. 2000)
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GPS,
GSM,
serielle Datenkommunikation,
Telematik
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Serielle Schnittstellen / angeschlossenes Terminal oder Computer
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Kommunikations- und Telematikgerät mit GPS-Empfänger,
Plan Tec Navigation 60+ GPS-Antenne, GSM sowie mehreren
Ein- und Ausgabeschnittstellen
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Kurzbeschreibungen:
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Zwei NEVA-Lehrgeräte Nr. 7 "Funktechnik" (ca. 1960)
Die beiden baugleichen Lehrgeräte wurden von der
NEVA Elektrotechnische Fabrik Dr. Vatter KG in Geislingen (Steige)
für grundlegende Versuche zur Röhren- und Funktechnik hergestellt.
Jeder Holzkasten enthält eine steckbare Versuchsplatte, eine Elektronenröhre
EL41, Spulen, Drehkondensatoren, Widerstände, Kondensatoren, Antennenstäbe
und weitere Bauteile. Die Schaltungen werden sichtbar aus einzelnen
Bauelementen, Metallschienen und Steckverbindungen aufgebaut. Die
Röhrenversuche benötigen 6 V Heizspannung und 250 V Anodenspannung.
Die Anleitung führt von einfachen Schwingkreisen über Hochfrequenzerzeugung,
Amplitudenmodulation und Antennenversuche bis zum Radioempfang. So kann ein
Hochfrequenzsignal über den Übertrager L4/L3
mit einer Tonfrequenz oder Sprache moduliert und mit einem
Mittelwellen-Rundfunkempfänger hörbar gemacht werden.
Da zwei vollständige Geräte vorhanden sind, lassen sie sich zu einer kurzen
historischen Funkstrecke verbinden: Der erste Gerät arbeitet als
amplitudenmodulierter Sender, der zweite als Audionempfänger. Ein Commodore 64
kann die AFSK-Tonfolge eines RTTY-Signals erzeugen. Eines meiner TONO Θ-
Geräte, wandelt die Tonsignale dann in Buchstaben um.
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TONO Θ-7000 (ab 1979)
Der TONO Θ-7000 ist ein früher eigenständiger Kommunikationscomputer
der japanischen TONO Corporation.
Er verarbeitet CW (Morse), RTTY im Baudot-Code und ASCII und kann
empfangene beziehungsweise eingegebene Zeichen auf einem angeschlossenen
Fernsehgerät oder Videomonitor darstellen.
Über seine Audioanschlüsse kann das Gerät mit Funkempfängern und
Funkgeräten verbunden werden. Zusätzlich besitzt es serielle
TTL-Ein- und -Ausgänge und kann dadurch auch Daten mit anderen
Computern beziehungsweise Terminals austauschen.
Tastatur, Bildschirmdarstellung, Textspeicher sowie Sende- und
Empfangsfunktionen sind in einem eigenständigen Gerät zusammengefasst.
Der Θ-7000 ist damit ein frühes Beispiel dafür, wie
Mikrocomputertechnik unmittelbar für digitale Funkkommunikation
und Funkfernschreiben eingesetzt wurde.
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TONO Θ-7000E (1980)
Der TONO Θ-7000E ist eine weiterentwickelte Ausführung des
Θ-7000.
Auch er verarbeitet CW, RTTY/Baudot und ASCII und verbindet
Tastatur, Textspeicher, Bildschirmdarstellung sowie Sende- und
Empfangsfunktionen in einem eigenständigen Kommunikationscomputer.
Gegenüber dem früheren Modell bietet der Θ-7000E zusätzliche
Übertragungsgeschwindigkeiten und Anschlussmöglichkeiten.
Das Gerät kann an einen Fernseher oder Videomonitor angeschlossen
werden und verfügt außerdem über einen
Centronics-Druckeranschluss.
Empfangene oder über die Tastatur eingegebene Texte können gespeichert,
bearbeitet und wieder ausgesendet werden.
Damit war der Θ-7000E Anfang der 1980er-Jahre ein ungewöhnlich
vollständiges Computersystem für Funkfernschreiben und andere
digitale Funkverfahren.
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TONO Θ-9000E (1982)
Der TONO Θ-9000E ist eine nochmals deutlich erweiterte
Ausführung der TONO-Kommunikationscomputer.
Er verarbeitet CW, RTTY/Baudot und ASCII und verbindet
Tastatur, Speicher, Sende- und Empfangsfunktionen sowie die
Bildschirmausgabe in einem eigenständigen Kommunikationssystem.
Für RTTY und ASCII stehen zahlreiche Übertragungsgeschwindigkeiten
von 45,45 bis 9600 Baud zur Verfügung. Neben Audioeingängen besitzt
das Gerät TTL- und RS-232-Schnittstellen und kann an einen
Videomonitor angeschlossen werden.
Eine Besonderheit gegenüber den früheren TONO-Modellen ist die
erweiterte Textverarbeitung. Hinzu kommen Grafikfunktionen sowie
ein deutlich vergrößerter Text- und Nachrichtenspeicher.
Der Θ-9000E zeigt damit, wie sich die frühen RTTY-Terminals
zu Beginn der 1980er-Jahre zu vielseitigen mikroprozessorgesteuerten
Kommunikationscomputern entwickelten.
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Minitel 1 Matra (ab 1983)
Das Minitel 1 des französischen Herstellers Matra gehört zur frühen
Generation der für das französische Télétel-System produzierten
Minitel-Terminals.
Anders als die TONO-Geräte war das Minitel nicht für
Funkkommunikation bestimmt, sondern für den Zugriff auf
Videotex-Dienste über das Telefonnetz.
Bildschirm, Tastatur und Datenübertragungstechnik sind in einem
kompakten Terminal zusammengefasst.
Über das französische Minitel-Netz konnten unter anderem elektronische
Telefonverzeichnisse, Informationsdienste, Nachrichten,
Kommunikationsangebote und zahlreiche weitere Online-Dienste
abgerufen werden.
Das Minitel dokumentiert damit einen wichtigen europäischen
Entwicklungsschritt auf dem Weg zur alltäglichen digitalen
Online-Kommunikation, lange bevor das Internet für private Nutzer
allgemein verfügbar wurde.
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TONO Θ-777 (1985)
Der TONO Θ-777 ist eine spezialisierte
Kommunikations- und Terminal Unit für digitale Funkverfahren.
Anders als die TONO-Modelle Θ-7000, Θ-7000E und
Θ-9000E besitzt er keine eigene alphanumerische Tastatur und
keine eigenständige Bildschirmdarstellung. Für die Bedienung und
Textausgabe kann er über RS-232 oder TTL mit einem Terminal
beziehungsweise Computer verbunden werden.
Der Θ-777 verarbeitet CW, Baudot-RTTY, ASCII und JIS.
Seine besondere Stärke liegt im AMTOR-Betrieb. Unterstützt werden
ARQ (AMTOR Mode A beziehungsweise Listen Mode), FEC
(AMTOR Mode B) und SEL-FEC. Zusätzlich verfügt das Gerät über
eine Bit-Inversion-Funktion.
Für RTTY können Audio- oder TTL-Signale verarbeitet werden.
Bei Baudot, ASCII und JIS arbeitet der Audioeingang mit
12 bis 200 Baud; über TTL sind bis zu 600 Baud möglich.
AMTOR ARQ und FEC arbeiten mit 100 Baud.
Für meine Sammlung ist der Θ-777 besonders interessant,
weil er die Entwicklung von klassischem RTTY und ASCII hin zu
fehlerkorrigierenden digitalen Funkverfahren wie AMTOR
dokumentiert.
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BARTG Multyterm (frühe 1990er-Jahre)
Das Multyterm wurde von der
British Amateur Radio Teledata Group (BARTG)
für die computergestützte digitale Amateurfunk-Kommunikation
entwickelt beziehungsweise angeboten.
Das Gerät übernimmt die Aufbereitung der über Funk übertragenen
Signale und stellt sie der auf dem Computer laufenden
Kommunikationssoftware zur Verfügung.
Das Multyterm wurde insbesondere für digitale Betriebsarten wie
RTTY, AMTOR und PACTOR eingesetzt.
Für meine Sammlung ist das BARTG Multyterm deshalb besonders
interessant, weil es den Übergang vom klassischen
Funkfernschreiben zur softwaregestützten digitalen
Funkkommunikation mit dem Personal Computer dokumentiert.
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Harifax 2.0 (1994)
Der Harifax 2.0 ist ein mikroprozessorgesteuerter
Fax- und Bildfunk-Decoder.
Das empfangene Audiosignal wird im Harifax aufbereitet und ausgewertet.
Die gewonnenen Daten werden anschließend über eine
serielle RS-232-Schnittstelle an den Computer übertragen.
Dort kann aus den übertragenen Daten wieder ein Bild aufgebaut,
angezeigt und gespeichert werden.
Der Harifax unterstützt unterschiedliche Verfahren zur Verarbeitung
von Fax-, Wetterfax- und SSTV-Signalen.
Technisch ist der Harifax 2.0 selbst bereits ein kleiner
mikroprozessorgesteuerter Spezialrechner.
In meinem Gerät arbeitet ein 80C31-Mikrocontroller.
Hinzu kommen unter anderem EPROM, Buslogik, analoge Filter- und
Komparatorschaltungen sowie ein MAX232 für die serielle Verbindung
zum Computer.
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MOVILINE MCT-NC (ca. 2000)
Der MOVILINE MCT-NC ist ein Kommunikations- und
Telematikgerät für die mobile Datenübertragung. Das MCT-NC verbindet
GSM-Mobilfunk, GPS-Satellitennavigation
und serielle Datenkommunikation. Es besitzt einen integrierten
GPS-Empfänger sowie Anschlüsse für GPS- und GSM-Antennen.
Zu meinem Gerät gehört eine Plan Tec Navigation 60+ GPS-Antenne.
Die GPS-Funktion ermöglicht die satellitengestützte
Positionsbestimmung. Zusammen mit dem GSM-Modul konnte das Gerät
Positions- und andere Daten für Telematik-Anwendungen verarbeiten
und übertragen.
Fehler sind in einer solchen Auflistung nicht gänzlich zu vermeiden.
Ich freue mich über jeden Hinweis.
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© Olaf Zimmermann, Berlin
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